✓Mit herausragender Schlagzähigkeit und mechanischer Steifigkeit
✓ für eine effizientere Verarbeitung ohne chemische Härtung und
✓ präzise Anpassung an komplexe Formen
✓ wiederverwendbar, da einfach umformbar.
Mittels fortschrittlichem Tailored-Fiber-Placement-Verfahren produzieren wir Faser-Preforms, die speziell für die Verarbeitung mit Thermoplasten bzw. in thermoplastischen Weiterverarbeitungsverfahren entwickelt wurden.
Wir setzen Fasern wie Kohlenstoff- oder Glasfasern, nachhaltigen Naturfasern sowie Commingling-Garne ein. Die Preforms bieten herausragende Eigenschaften in Bezug auf Schlagzähigkeit und eine hohe mechanische Steifigkeit.
Unsere Technologie ermöglicht die präzise Anpassung der Preforms an komplexe und anspruchsvolle Formen. Dies ist entscheidend für die Herstellung von Bauteilen, die spezifischen Belastungen und Anforderungen standhalten müssen.
Unsere textilen Halbzeuge eignen sich als Verstärkungsstrukturen für alle Produkte aus Kunststoff oder SMC-Material. Sie überzeugen durch herausragende textile, thermische, mechanische und optische Eigenschaften.
Egal, vor welcher Herausforderung Sie mit Ihrem Produkt oder Bauteil gerade stehen, lassen Sie uns gemeinsam einen Weg für die Optimierung Ihrer Produkte finden.
Beim Thermoformen bzw. Heißpressen wird das gestickte Fasermaterial mit einem thermoplastischen Film laminiert oder beschichtet. Das laminierte Material wird dann erwärmt, um es formbar zu machen. Dann wird es in oder über eine Form gepresst, wo es unter Druck und Hitze die gewünschte Form annimmt.
Dieses Verfahren eignet sich besonders gut für flache oder leicht gekrümmte Teile und wird häufig in der Automobil- und Luftfahrtindustrie für Innenverkleidungen und strukturelle Komponenten verwendet.
Beim Spritzguß wird das gestickte Fasermaterial als Verstärkungseinlage in ein Spritzgießwerkzeug eingelegt. Thermoplastischer Kunststoff wird dann in die Form gespritzt, umhüllt die Fasereinlage und bildet so das fertige Teil.
Geeignet für komplexere Teile mit spezifischen Verstärkungsanforderungen, wie z. B. Gehäuseteile oder Komponenten mit hohen mechanischen Belastungen.
Das gestickte Fasermaterial wird mit thermoplastischen Harzen oder Filmen laminiert und anschließend unter Hitze und Druck in einer Presse in die endgültige Form gebracht.
Dieses thermoplastische Weiterverarbeitungsverfahren wird häufig verwendet, um flache oder leicht gekrümmte Teile mit hohen Anforderungen an die Festigkeit und Steifigkeit herzustellen.
Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir die passende Kombination aus Trägermaterial, Faser oder Fasermix, Faserausrichtung und Kontur der Verstärkungsstruktur (Preform) für die Weiterverarbeitung in Ihrem Bauteil oder Produkt. Von Anfang an achten wir auf die kosteneffiziente Herstellung Ihrer Halbzeuge.
Unsere Faser Preforms und Funktionselemente eignen sich für die Weiterverarbeitung mit diesen
thermoplastischen Verfahren:
Für Ihre spezifische Anwendung finden wir gemeinsam mit Ihnen die passende Faser oder Faserkombination, die die benötigten Materialeigenschaften Ihrer textilen Preform bietet. Kombinieren Sie verschiedene Leichtbaufasern miteinander oder mit Metallfasern zu hybriden Strukturen. Ihr Produkt und Ihre Anwendung bestimmen den passenden Material-Mix.
Wir beraten Sie gern persönlich!
Die Einführung von Commingled-Garnen bzw. Hybrid-Garnen markiert einen bedeutenden Fortschritt in der textilen Verarbeitungstechnik. Insbesondere im Bereich der thermoplastischen Anwendungen bietet diese Technik entscheidende Vorteile. Sie ermöglicht die Kombination von Kohlenstoff-, Glas-, Natur- und Hochleistungsfasern mit verschiedenen Kunststoffen wie Polypropylen (PP), Polyamid 6 (PA6) und Polyetheretherketon (PEEK).
Durch die Integration zweier unterschiedlicher Materialien zu einem Garn aus Endlos-Faserfilamenten entstehen neue Möglichkeiten und Anwendungen – während des automatisierten Stickprozesses und im finalen Produkt. Der Stickprozess erlaubt eine präzise Platzierung der Fasern, was zu einer gleichmäßigen Verteilung und Festigkeit im Endprodukt führt.
Tailored Fiber Placement minimiert die Abfallstoffe erheblich und senkt Ihre Produktionskosten. Gleichzeitig sind eine sehr hohe Recyclebarkeit und Wiederverwendbarkeit gegeben.

PP ist ein vielseitiges Polymer mit ausgezeichneten Eigenschaften, darunter geringem Gewicht, Beständigkeit gegen Feuchtigkeit und Chemikalien sowie gute Isoliereigenschaften. Die Verbindung von Carbon-, Glas- und anderen Fasern mit PP-Fasern eröffnet Möglichkeiten für langlebige und leichtgewichtige Materialien, die in verschiedenen Branchen, von der Verpackungsindustrie bis hin zu Sportausrüstungen, verwendet werden.

PA6 in Kombination mit Kohlenstofffasern hat bemerkenswerte Vorteile gezeigt. Die Zugabe von Kohlenstofffasern zu PA6 verbessert die Steifigkeit und Festigkeit erheblich, was zu Materialien führt, die extremen Belastungen standhalten können. Das Commingling dieser beiden Materialien schafft innovative Möglichkeiten für Anwendungen in der Automobilindustrie, im Bauwesen und in Hochleistungsanwendungen, wo Festigkeit und Haltbarkeit entscheidend sind.

Die Verwendung von PEEK in der Fasertechnologie hat Aufmerksamkeit erregt, da dieses Hochleistungspolymer außergewöhnliche mechanische Eigenschaften, chemische Beständigkeit und Temperaturstabilität aufweist. In Kombination mit beispielsweise Glasfasern kann PEEK zu Verbundwerkstoffen führen, die eine außergewöhnliche Festigkeit und Steifigkeit gewährleisten. Das Commingling dieses Polymers mit anderen Fasern erweitert die Anwendungen in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und Medizintechnik.
Kosteneffiziente Herstellung komplexer Preforms
Komplexe Muster, Schichten oder Anordnungen von Fasern in Preforms zur punktgenauen Verstärkung
Leichte Fasern und Trägermaterialien, aber hohe Steifigkeit durch optimale Faserausrichtung
Individuelle Kombination von Leichtbaufasern (Carbon, Glasfaser, Aramid, Basalt, …) und Metallen
Nahtlose Integration von Heizdrähten oder Sensorfäden in Faser-Preforms
Herstellung mit hoher Wiederholgenauigkeit in Klein- und Großserien
Melden Sie sich bei uns! Wir freuen uns auf Ihre Idee oder Herausforderung!
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu thermoplastischen Faser-Preforms von TFP Technology. Die FAQs unterstützen Sie dabei, schnell einzuschätzen, ob eine Preform aus Carbon-, Glas- oder Naturfasern beziehungsweise Commingling-Garn zu Ihrem Bauteil, Ihrem Verarbeitungsverfahren (z. B. Thermoformen, Spritzgießen oder Laminieren) und Ihren Anforderungen an Schlagzähigkeit und Wiederverwendbarkeit passt. Wenn Sie bereits CAD-Daten oder eine Skizze Ihres Bauteils haben, können wir die Machbarkeit auch direkt gemeinsam prüfen.
Eine thermoplastische Faser-Preform ist eine mittels Tailored Fiber Placement (TFP) gefertigte Faserstruktur, die für die Weiterverarbeitung mit thermoplastischen Kunststoffen wie PP, PA6 oder PEEK vorgesehen ist. Im Vergleich zu unverstärkten Bauteilen bringt sie eine deutlich höhere Schlagzähigkeit und mechanische Steifigkeit mit. Eingesetzt wird sie zum Beispiel in der Automobilindustrie und der Luft- und Raumfahrt, wo Gewicht eine ebenso große Rolle spielt wie Belastbarkeit.
Der Unterschied liegt in der Matrix: Thermoplastische Preforms lassen sich nach der ersten Verarbeitung durch Erhitzen erneut formbar machen, während duroplastische Preforms nach dem Aushärten dauerhaft in ihrer Form verbleiben. Dadurch sind thermoplastische Preforms schweißbar und in der Regel weniger spröde, benötigen dafür aber keine chemische Härtung während der Verarbeitung. Details zur duroplastischen Variante finden Sie auf der eigenen Themenseite zu Faser-Preforms für duroplastische Weiterverarbeitungsverfahren.
Für thermoplastische Preforms verarbeitet TFP Technology Kohlenstoff- und Glasfasern, nachhaltige Naturfasern sowie Commingling-Garne, bei denen Verstärkungsfaser und thermoplastischer Kunststoff bereits in einem Garn kombiniert sind. Welche Faser sinnvoll ist, richtet sich nach den Anforderungen an Gewicht, Steifigkeit und das später verwendete Matrixmaterial. Auch Kombinationen mehrerer Fasertypen in einem Bauteil sind möglich.
Commingling bezeichnet ein Garn, in dem Endlos-Faserfilamente aus einer Verstärkungsfaser und einem thermoplastischen Kunststoff wie PP, PA6 oder PEEK bereits gemeinsam verzwirnt sind. Da Faser und Matrix schon im Garn vorliegen, verteilen sie sich beim späteren Aufschmelzen besonders gleichmäßig im Bauteil, was die Festigkeit erhöht. Gleichzeitig sinkt der Faserausschuss beim Sticken, was die Herstellung kosteneffizienter macht.
Thermoplastische Faser-Preforms von TFP Technology eignen sich für das Thermoformen beziehungsweise Heißpressen, für das Spritzgießen sowie für das Laminieren mit anschließendem Heißpressen. Beim Spritzgießen dient die Preform als Verstärkungseinlage, die im Werkzeug direkt vom flüssigen Kunststoff umhüllt wird, beim Thermoformen wird das laminierte Material stattdessen erst erwärmt und dann in eine Form gepresst. Welches Verfahren passt, hängt von Bauteilgeometrie und Belastungsanforderung ab.
Ja, da die thermoplastische Matrix durch Erhitzen erneut formbar wird, lassen sich fertige Bauteile im Gegensatz zu duroplastischen Preforms nachträglich anpassen oder mit anderen thermoplastischen Teilen verschweißen. Das erleichtert sowohl die Verbindung mehrerer Bauteile als auch spätere Reparaturen oder Recycling. Bei duroplastischen Preforms ist das aufgrund der irreversiblen Aushärtung nicht möglich.
Der Prozess beginnt mit der gemeinsamen Entwicklung eines Verstärkungslayouts sowie der Auswahl von Faser oder Garn passend zum späteren Kunststoff und Verarbeitungsverfahren. Anschließend erstellt TFP Technology die CAD-Daten und fertigt ein Muster, das der Kunde in der eigenen Weiterverarbeitung testet. Nach Optimierung und Freigabe folgt die Serienproduktion der Halbzeuge in Klein- oder Großserien.

Mittels innovativem TFP-Verfahren stellen wir Faser-Preforms für die duroplastische Weiterverarbeitung her.

Integrieren Sie eine Heizfunktion nahtlos und materialhomogen in Ihr Faserverbundbauteil oder Kunststoff-Produkt!

Erweitern Sie Ihr Faserverbundbauteil nahtlos um notwendige oder zusätzliche Funktionen, wie Damage-Sensing, zur Messdaten-Erfassung, Datenübertragung und vieles mehr!
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